Rissüberwachung seit 2017 im Schloss Colditz zur Unterstützung der Sanierungs- und Werterhaltungsmaßnahmen

Auftraggeber

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Situation

Schloss Colditz ist ein Renaissance-Schloss in Colditz im sächsischen Landkreis Leipzig. Es erlangte internationale Bekanntheit durch die Nutzung als Kriegsgefangenenlager für alliierte Offiziere im Zweiten Weltkrieg. Große Teile der Schlossanlage stammen aus der frühen Renaissance (um 1520) unter Einbeziehung von spätgotischen Elementen. Die Anlage entstand hauptsächlich in zwei Etappen in Form einer Ringanlage.

In mehreren Teilen des Schlosses sind stärkere Rissverläufe erkennbar, welche sich augenscheinlich nach Sicht der Verwaltung vergrößert haben.

Aufgabe

Mittels einer Rissüberwachung soll sichergestellt werden, ob die Rissbewegungen abgeklungen sind und welche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten notwendig werden. 

Ausführung

Unter Einbeziehung der Risserfassung der Firma „Henneker, Zillinger Beratende Ingenieure Leipzig PartnerG mbB“ und der eigenen Risserfassung im Bereich der Schlosskirche, des Expeditionshauses und der Europa-Jugendherberge wurden 26 Rissbeobachtungsstellen gesetzt bzw. vorhandene in die Beobachtung integriert:

  • Gebäude „Marstall“, 2. OG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude „Küchenhaus“, EG, 5 Rissmonitore
  • Gebäude „Saalhaus“, KG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Kellerhaus“, Weinkeller, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Kellerhaus“, 1. OG, 4 Rissmonitore
  • Gebäude, „Kellerhaus“, 2. OG, 2 Rissmonitore
  • Gebäude, „Kellerhaus“, 3. OG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Kirchenhaus“, EG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Kirchenhaus“, 2. OG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Expeditionshaus“, KG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Expeditionshaus“, EG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Expeditionshaus“, 1. OG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Expeditionshaus“, 1. OG, 1 Rissmonitor
  • Gebäude, „Europa-Jugendherberge“, 3. OG Süd, 3 Rissmonitore
  • Gebäude, „Europa-Jugendherberge“, 3. OG Nord, 2 Rissmonitore